Ultrageringe Grenzflächenspannung für EOR (tertiäre Erdölförderung)

Ein Applikationsbericht zur Optimierung von Flutungsgemischen mit Hilfe unseres Spinning Drop Tensiometer – SITE100

Beim chemischen Fluten, einer Methode der tertiären Erdölförderung, ist eine sehr niedrige Grenzflächenspannung zwischen Öl und Wasser erforderlich. Im Idealfall bildet sich dann eine Mikroemulsion, die das in der Lagerstätte haftende Öl bestmöglich mobilisiert. Für die Optimierung von Flutungsgemischen ist unser Spinning Drop Tensiometer – SITE100 besonders geeignet, weil es extrem geringe Grenzflächenspannungen ab 10-6 mN/m präzise erfasst. In einem neuen Applikationsbericht beziehen wir uns auf einen Artikel aus der Forschungsliteratur* zu diesem Thema.

In dem Applikationsbericht geben wir zunächst einen Überblick über Methoden der tertiären Erdölförderung und erläutern die Funktion verschiedener Additive beim chemischen Fluten. Dabei wird der direkte Zusammenhang zwischen der Öl-Wasser-Grenzflächenspannung und der Lagerstättenausbeute verdeutlicht. Im Mittelpunkt des Berichts stehen die Ergebnisse des unten zitierten Artikels. Dessen Autoren konnten mit Hilfe des KRÜSS Instruments SITE100 die Grenzflächenspannung zwischen Öl und einem Flutungsgemisch extrem reduzieren. Die Forscher untersuchten dabei ein Biotensid auf der Basis von Huminsäuren, welche als biologische Abbauprodukte ökologisch unbedenklich und daher für den großtechnischen Einsatz interessant sind.

Laden Sie den vollständigen Applikationsbericht zu diesem Thema herunter: AR273

* J. Zhang, G. Li, F. Yang, N. Xu, H. Fan, T. Yuan, L. Chen, Hydrophobically modified sodium humate surfactant: Ultra-low interfacial tension at the oil/water interface, Appl Surf Sci 2012, 259, 774-779.