AR273

Ultraniedrige Grenzflächenspannung bei der tertiären Erdölförderung (EOR)

Untersuchung eines Biotensids für die umweltschonende Steigerung der Förderausbeute

Der wachsende Energiebedarf macht verbesserte Verfahren für die tertiäre Ölförderung (EOR) erforderlich. Chemische EOR-Verfahren sind am vielversprechendsten im Hinblick auf maximale Ölförderung, doch wegen hoher Kosten für Chemikalien und aufgrund von Umweltbedenken sind sie bislang noch beschränkt. Daher besteht ein großes Interesse daran, chemische Verfahren der EOR zu optimieren, die einen reduzierten Bedarf an Chemikalien haben, mit natürlichen Verbindungen arbeiten und auf diese Weise zur Verringerung von Kosten und Umweltbelastungen beitragen.

 

In diesem Applikationsbericht zeigen wir, wie Spinning Drop Tensiometrie eingesetzt werden kann, um Flüssigkeitszusammensetzungen für bessere Ölfördererträge zu optimieren. Grenzflächenspannungen (GFS) zwischen Rohöl und wässrigen Lösungen mit unterschiedlicher Zusammensetzung bis hinunter zu 5·10‑5 mN/m wurden zuverlässig mit einem SITE 100 Spinning Drop Tensiometer gemessen. Bei solchen niedrigen GFS-Werten bilden sich Mikroemulsionen, welche die Restölförderung drastisch steigern.

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