Die Grenzen der Oberflächenanalyse mit Testtinten

Neuer Applikationsbericht über eine Vergleichsstudie aus unserem Labor

Die Qualität beim Fügen, Beschichten oder Bedrucken von Werkstoffoberflächen wird wesentlich durch die freie Oberflächenenergie (SFE) des Materials bestimmt. Als Messmethode für die SFE löst die Analyse mittels des Kontaktwinkels, zum Beispiel mit unserem Mobile Surface Analyzer – MSA, zunehmend die Oberflächenprüfung mit Testtinten ab. Dafür gibt es gute Gründe, wie Dr. Thomas Willers, Leiter unseres Applications & Science Centers, und sein Team anhand einer umfangreichen Studie demonstrieren.

Dr. Willers und seine Kollegen ermittelten die SFE von einer großen Zahl Materialien anhand von Kontaktwinkelmessungen. Die Ergebnisse verglichen sie mit ihren Prüfdaten aus Tintentests und stellten zum Teil große Unterschiede fest. Vor allem für Materialien mit hohen polaren Anteilen der SFE ergab die Kontaktwinkelmethode signifikant höhere Messwerte als der Tintentest. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass die verwendeten Testtintensets Differenzen in der SFE kaum erfassten, wenn diese wesentlich vom polaren Anteil herrührten. Insbesondere die Aktivierung einiger Kunststoffoberflächen mittels Plasmabehandlung konnte mit der Testtintenmethode nicht hinreichend charakterisiert werden.

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