Oberflächenspannung als Parameter für die Einstellung des Tropfenvolumens bei Augentropfen

Ein Applikationsbericht zur Optimierung der Arzneimittelrezeptur mit Hilfe tensiometrischer Messungen

Die richtige Dosierung pharmazeutischer Wirkstoffe ist bei Augentropfen eine Herausforderung. Nicht nur die Lösungskonzentration muss stimmen, sondern auch das Tropfenvolumen möglichst genau definiert werden. Schließlich soll die gesamte Wirkstoffmenge oft mit einem einzigen Tropfen ins Auge gelangen. Das dosierte Volumen hängt vom Durchmesser der Dosieröffnung in der Tropfflasche und von der Oberflächenspannung (OFS) der Flüssigkeit ab. Bei den Flaschen handelt es sich um Massenerzeugnisse, die Arzneimittelproduzenten nicht ohne weiteres an das eigene Präparat anpassen können.

Unser neuer Applikationsbericht stellt eine Studie aus der Forschungsliteratur vor, in der bei einem bestimmten Öffnungsdurchmesser das Tropfenvolumen exakt mit der OFS korreliert. So ist es möglich, mit Hilfe tensiometrischer Messungen den Verlauf der Abhängigkeit zwischen Tropfenvolumen und OFS für beliebige Flaschenöffnungen zu bestimmen. Mit diesem Wissen können Hersteller das Tropfenvolumen durch Tensidzugabe gezielt einstellen und so die Wirkstoffdosierung optimieren.

Laden Sie den vollständigen Applikationsbericht hier herunter: AR277.